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La Palma Day 3 – Roque de los Muchachos“ ( 2426m )

Tag 3 in Bildern / Click for images

Heute war es dann endlich soweit –es ging auf den „ Roque de los Muchachos“ mit einer Höhe von 2426 Metern dem höchsten Berg von La Palma.

Der Trip war eigentlich für einen anderen Tag geplant, aber da es unten sehr wolkig war beschlossen wir uns Glück auf der Suche nach Sonne in den Bergen zu versuchen.

Gleich hinter Santa Cruz führt die Straße links hinauf auf die LP 1032 welche uns auf den auf den „Roque de los Muchachos“ brachte.

Die Fahrt führte uns zuerst wieder durch Bananenplantagen die aber schnell durch einsames Gelände abgelöst wurden. Es ging die Serpentinen hinauf durch einen für uns farblich gesehen Herbstlichen misch aus Bäumen und Farnen. Die Straßenschilder warnten vor Steinschlag. Einige Minuten später erfuhren wir dann auch warum, denn Teile der Straße waren voll mit Geröll dem man geschickt ausweichen musste. Erschwerend kam hinzu, dass die Ganze Auffahrt sehr dichter Nebel die Straßen einhüllte. Aufgrund des Nebels tauchte die ganze Gegend in einen weißen Schleier der die Farben teilweise Gespenstisch verblassen ließ.

Der erste Stopp war am „Fuente Nueva“. Hier oben schien dann auch schon die Sonne und man merkte, dass die Luft dünner wurde. Von hier aus konnte man einen ersten Blick in die „Caldera“ werfen. Aufgrund der Wolken konnte man aber nichts sehen. Was aber seinen Reiz hatte, denn die Wolken klebten wie Zuckerwatte an den Felsen die noch über die Wolken hinausragten. Ein toller Kontrast für Freunde der Fotografie J

Nach diesem Kurzen Stopp ging es dann direkt weiter. Oben angekommen eröffnete sich eine noch weitere Sicht über die “Caldera“. Ein kleiner angelegter Pfad führte hinaus auf einen Felsvorsprung. Von hier aus hatte man dann einen wundervollen Ausblick über die „Caldera“ nur wie oben schön erwähnt nur mit Sicht auf eine dichte Wolkendecke. Zusammen mit dem Blauen Horizont, den weißen Wollen und dem schwarzgrauen Bergmassiv ein tolles Schauspiel der Natur.

Da wir nicht den gleichen Weg zurückfahren wollten, wählten wir den Weg vorbei an „Garafia“ auf der alten Bergstraße oberhalb der LP1 in Richtung „Barlovento“.

Nach 5 Minuten Fahrt tauchten wir ins wieder in den Nebel ein – und kurzer Zeit später war er wieder für lange Zeit unser Begleiter.

Erschreckend empfanden wir das Lichtschauspiel aus verbrannter Erde und den verkrüppelten Bäumen im Nebel die unterhalb des „Roque de los Muchachos“ lagen. Hier musste es vor kurzen heftig gebrannt haben, denn die Forstwirtschaft war noch dabei die Fläche zu bereinigen.

Der Nordwesten bietet ein ganz anderes Bild, denn hier wird mehr Landwirtschaft betrieben und die Leute wirken ärmer. Die Fincas haben bei weitem nicht die Größe und Farbenpracht ihrer Landsleute auf der anderen Seite der Insel. Auffallend ist auch, dass die Tunnel hier keine Beleuchtung haben.

Den Rückweg fuhren wir wieder durch wundervolle Landschaften aus sattem Grün.

Da es hier Teilweise recht stark Regnete machten wir uns auf den Heimweg und planten einige Abstecher in die Gegend für einen anderen Tag.