Category:Afrika

Das Dach Afrikas – Projekt 2017

Das höchste Bergmassiv Afrikas stemmt sich 5895m in die Höhe und krönt seinen Gipfel mit einer gewaltigen Eiskappe. Schon als Kind träumte ich davon den Gipfel des Kilimandscharo zu bezwingen. In diesem Jahr ist es nun soweit. Ein weiterer Traum meiner Kindheit wird von der bloßen Vorstellung befreit und wird im August Wirklichkeit. Natürlich besteige ich den Berg nicht alleine. Mit dabei ist mein „Babarossa Brother“ Benny. 🙂 Benny und ich hatten 2009 schon den Ararat bestiegen und sind ein gutes Team.   Ihr dürft also gespannt sein 🙂

Marokko – Epilog

Marokko 2011 auf einer größeren Karte anzeigen Sechs Tage Marokko. Sechs Tage am Stück die Kamera zur Hand. Sechs Tage Eindrücke. Sechs Tage, die sich zu einem Mikrokosmos geformt haben. Landschaften, die in Schönheit und Komplexität kaum vergleichbar sind. Wilde Taxifahrten, die einem bewusst werden lassen, wie kurz das Leben sein kann. Gerüche in der Medina, die einem das Erbrechen lehren könnten. In der nächsten Ecke erwarteten einen dann wieder Formen, Farben und Gerüche, die in Intensität und Dichte mit keinem Markt in Deutschland zu vergleichen sind. Der Duft von orientalischen Gewürzen mischt sich dann auch mal mit Geruch von Fäkalien und Exkrementen. Ein Geruchscocktail, der die Sinne schärft.   Die Herzlichkeit der Menschen, die Scheue weicht, wenn man ihnen mit der Kamera gegenübersteht, ist ein Teil der Reise, der mich nachhaltig geprägt hat. Das Leben außerhalb und in der Medina ist geprägt von einem Umbruch. Die Jungen Menschen sind […]

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Marokko – Tag 6 – Abreise

Da ist er nun, der Tag, von dem wir wussten, dass er kommen würde. Der Tag der Abreise. Der Tag des Abschieds. Das letzte Frühstück auf dem afrikanischen Kontinent. Im Hinterkopf haben wir noch immer Achmet, den österreichischen Araber, den wir noch kurz auf einen Tee besuchen wollen. Inzwischen kennt man uns schon. Im Umkreis der Pension Sekaya labert man unser weniger an, man lässt uns einfach ziehen. Einzig im Inneren der Geschäfte hofft man nach wie vor, dass wir kaufsüchtige Touristen sind, mit denen sich vielleicht was verdienen lässt. Nach dem Frühstück machen wir uns ein letztes Mal auf in die Medina und die magischen Souks. Wir wollen noch ein paar mehr Portraits, Farben und Formen des marokkanischen Lebens einfangen. Dazu nutzen wir beide lichtstarke Festbrennweiten. Jens hat das 50 mm auf seinem Body und ich das 85 mm. Auf dem Rückweg wollen wir dann tauschen. Der Einsatz dieser […]

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Marokko – Tag 5 – Chefchaouen, Rif-Gebirge

Jens? Ja! Bist Du wach? Ja! Wir beide sind wohl schon länger wach. Ein Blick auf meine Uhr offenbart das, was ich angenommen habe: wir sind viel zu früh wach. Ich meine, ich würde einen Hahn hören, der fern den Morgen einleitet. Wir stehen trotzdem auf und checken nochmals unsere Ausrüstung. Scheint alles zu passen; hoffen wir, dass es so bleibt. Auf der Terrasse erleben wir dann den Sonnenaufgang. Und was für einen. Die Sonne schiebt sich majestätisch hinter den Bergen hervor und erhellt die noch schlafende Stadt. Es ist völlig still. Kein Vogelgesang, kein Wind, der einem ums Gesicht pfeift, keine nervenden Insekten. Das ganze Schauspiel dauert keine fünf Minuten. Die dunklen Gassen werden mit Licht durchflutet. Die Gebäude reflektieren das Sonnenlicht und erhellen Fes. Ein neuer Tag beginnt. Und zugleich der letzte volle Tag für uns. Die Ohren über Fes, wie man hier auch die Parabolspiegel nennt, zerstören […]

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