La Palma 2006

La Palma Day 4 – Skipping Tour

Tag 4 in Bildern / Click for pictutes

Am heutigen Tage ging hinaus auf den Atlantik. Geplant war eigentlich ein 4,5 stündiger Bootstrip auf dem Atlantik, der aber alles andere als schon verlief – doch dazu später mehr.

Ausgesucht hatten wir uns die „FancyII“ ein stattlicher Katamaran der im Hafen von Tacacorte ankert. Das Boot hatte in beiden Tragflächen eingelassene Bullaugen, sodass man im Falle einer Sichtung von Walen oder Delphinen die Tiere auf unter Wasser bestaunen kann. ( Soviel in der Theorie …)

Das würde aber bedeuten, dass die Sichtweiten jenseits der 4m liegen müssten und auch die Tiere sich dem Boot annähern müssten. Ich schließe nicht aus, dass das auch passiert, aber ich denke eher, dass hier der Kontakt gesucht wird. Aus der „Watching Tour“ wird wohl eine „Hunting Tour“. Aber egal, da es hier viele Ansichtspunkte gibt, werde ich auf das Thema nicht weiter eingehen. Nur soviel, solange die Tiere noch „ungestört“ bleiben, habe ich nichts dagegen. Vielmehr denke ich, dass solche Touren dazu beitragen können die Augen zu öffnen. Wer einmal die Tiere ein Live sehen und fühlen konnte, wird nicht mehr so schnell mit geschlossenen Augen durch die Welt laufen. Raub an der Natur kann und gibt es vielfach diese Art der Ausbeutung muss den Tieren nicht schaden…..

…..Nach ca. 30 min Fahrt auf einem gut gelaunten Atlantik servierte dann das Team, den ersten Snack – es gab leckeren Kuchen der irgendwie die Eigenschaft besaß die Gefühle zu lockern. Ich kann jetzt hier nur aus meiner Sicht sprechen, ich kann aber wohl bestätigen, dass nach dem Verzehr die Laune noch besser war.

Lag wohl auch daran, dass ich bis dato schon wieder Hunger hatte. Wahrscheinlich hätte ich auch empfänglich auf einen Lolli reagiert.

Saskia war schon nicht mehr so gut drauf, was dann auch später einem für Sie weniger grandiosen Verlauf in 5 Akten endete, auf die ich hier nicht näher eingehe. Eines aber am Rande, der Atlantik hat so seine Tücken die den einen oder anderen an den Rand der Verzweiflung bringen können….

Da ich gerade eine Tafel Schokolade verdrücke komme ich noch einmal auf das an Board servierte Essen zurück.

Was gab es denn noch alles Gutes??

Also da hätten wir:

2: Eine grandiose Fischsuppe

3: Eine Dicke Portion Obst gegen Skorbut J

4: EIS

5: Kekse zum Abschied

Und da waren Sie wieder die 5 Akte – nur in Form von Essen und nicht menschlichen Elends.

Um es kurz zu machen, eine schöne Tour – Aber eben nur für mich. Gesehen haben wir – oder vielmehr ich nicht viel. Aber immerhin gab es 4 Delphine die mit vor die Kamera gehüpft sind

Witzig fand ich das „Scheißefluchen“ einer Frau im mittleren Alter, die sowohl aufgrund ihrer überaus üppigen Ausmaße als auch durch die alles andere als tolle Präsentation ihrer Pfunde für einen inneres Auflachen sorgte.

Mal im Ernst, nichts gegen Körperkult aber das war schon alles andere als eine Zumutung fürs Auge. Aber egal, denn ihr Mann oder Lebensgefährte legte noch einen oben drauf.

Um es auf den Punkt zu bringen, hier eine kurze Schilderung, der Leser mag entschuldigen wenn ich vielleicht bis auf das Detail genau beschreibe.

Denn ich habe ja schon angefangen zu verdrängen.

Das erste was ich also sah, als ich das Boot betrat, waren diese beiden Herrschafften. Irgendwie würde ich ihnen gerne einen Namen zuweisen, denn das würde es leichter machen, wieder später auf sie Bezug zu nehmen. Aber irgendwie finde ich kein passendes schönes Wort, was diese „Prallen Geschöpfe“ wortschön umschreiben würde. Obwohl „Pralle Geschöpfe – ja das hat was!!!

Was macht also diesen Typ so aus. Im Prinzip ein Typisch deutscher Tourist im Urlaub. Jaja einige denken jetzt sicherlich, jetzt gräbt der Schober wieder alte Klischees aus, die doch alle längst überholt sind, Sorry Leute aber in diesem Falle stimmt oder vielmehr passt es einfach wie die Faust aufs Auge.

Ich würde sogar soweit gehen, das wenn diese Urgewallt das Titelblatt eines großen Deutschen Reiseveranstalters zieren würde, dann würde sich viele magisch angezogen fühlen, ja Sie würden sich mit der gebräunten Figur identifizieren. Innerlich käme der Gedanke auf, ich muss dorthin!!!

Übertreibe ich? Wohl ein wenig, aber ganz Abseits der Wahrheit kann es wohl nicht liegen, denn sonst würde ich ja nicht mal ansatzweise in die Richtung denken – nicht wahr???

Aber jetzt zurück zu diesem Typ.

Das erste was ich Sah war sein Bierbauch wie er schöner nicht sein kann. Formschön war er, ohne Frage. Nur mir Gefiel die Art der Präsentation einfach nicht. Unter dem Bierbauch versuchte eine kurze Army-Tarnhose den Bauch vom Rest des Körpers zu trennen, was aber nicht recht gelang, da der Bauch einfach nicht stimmig war. Eines muss man ihm lassen, BRAUN war er wirklich. Hatte wohl lange in der Sonne gelegen.

Erschreckend fand ich, dass die Tarnhose das einzige war, was sein Körper bedeckte. Den Rest stellte er wie ein geübter Biertrinker zur Schau.

Die Hände bohrten sich in seine fetten Hüften und machten ihn zu einer stolzen Persönlichkeit. Irgendwie sah er in seiner Haltung aus wie Obelix.

Ich habe ihn in den 4,4 Stunden nicht einziges Mal sitzen sehen, hatte wahrscheinlich seine Gründe. Jedenfalls schmückte ihn noch ein Riesiges Fernglas mit dem er den Ozean absuchte, ohne Erfolg.

Ein Lustiger Typ… Aber warum fluchte seine Frau denn jetzt immer??

Ganz einfach bei den „Prallen Geschöpfen“ gab es eine schlichte Gütertrennung. Er filmte, und sie versuchte sich mit dem Fotografieren. Ich möchte hier das versuchen betonen. Als denn nun endlich die Delphine da waren und das Bot schnitten ballerte meine Kamera 5 Bilder in der Sekunde während ihre anscheinend noch beim fokussieren war. Was ja auch OK ist.

Schöner fand ich aber, dass Sie bei Praller Sonne versuchte Auf dem Display etwas zu erkennen, Dumm wenn man nicht weiß, was ein Sucher ist. Na egal ihr Bier. Jedenfalls fluchte Sie ordentlich Scheisse weil die Kamera immer erst dann auslöste, als die Delphine schon wieder 3x gesprungen waren. Herrlich anzuhören, während ich meine Speicherkarte wechselte…..J

Shit Happens !

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